PV-Anlage und Wärmepumpe - effizientes Energiekonzept für Neubauten

Photovoltaikanlage und Wärmepumpe

Optimales Energiekonzept für Ihr neues Zuhause

Die Kombination Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ist für immer mehr Häuslebauer eine interessante Option um  Energiekosten zu sparen. 

Außerdem tragen Hausbesitzer durch Nutzung regenerativer Energien zur Schonung der Umwelt bei. Gefördert wird dies von der KfW-Bank, die Hausbauer und Sanierer durch zinsgünstige Kredite mit interessanten Tilgungszuschüssen unterstützt. 



Erfahren Sie warum eine Photovoltaikanlage - Wärmepumpe - Kombination für Ihr Neubauprojekt das optimale Energiekonzept darstellen kann.



Die Energieeinsparverordnung

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den gesamten Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 CO2 neutral zu gestalten.

Neue Gebäude müssen für die Erteilung einer Baugenehmigungen die daraus entstehenden Anforderungen erfüllen:

Im wesentlichen handelt es sich dabei um zwei unterschiedliche Kriterien:

  • 1
    Der mindestens zu erreichende Wärmeschutz (Transmissionsverluste)
  • 2
    Der maximal zulässige Energiebedarf (Primärenergiebedarf)

Die Methodik sieht für die Erfüllung der Norm keine festen Werte vor. Vielmehr wird ein Mustergebäude bestimmt, welches in seinen Eigenschaften Ihrem geplanten Haus entspricht. Für dieses Mustergebäude werden über aufwändige Berechnungen die auch für Ihr Gebäude zu erfüllenden Werte bestimmt.

Als Bauherr haben Sie die Möglichkeit innerhalb der beiden Kriterien zu gewichten. Vereinfacht gesagt können Sie entscheiden, ob Ihr Haus gegenüber dem Standard:

  • check
    besser gedämmt werden soll,
  • check
    oder die benötigte Energie besonders umweltfreundlich bereitgestellt wird

Heizungen nur auf Basis von fossilen Energieträgern sind nicht mehr möglich

Die Auflagen aus dem EEWärmeG sorgen dafür, dass die Verwendung von Heizungen rein auf Basis fossiler Energien, nicht mehr möglich sind.

Wer eine Gas- oder Ölheizung einsetzten möchte muss immer zusätzlich noch eine Solarthermieanlage in das System integrieren.

Mit einer solchen Anlage können Sie zu momentanen Gaspreisen rund 90 € an Brennstoffkosten im Jahr einsparen. Demgegenüber steht eine Anschaffung die zwischen 4.000 – 5.000 € beträgt. Laufende Kosten für den Pumpenstrom und Wartung reduzieren diese Einsparung noch weiter.

Durch diesen geringen energetischen Nutzen sind Solarthermieanlagen unter wirtschaftlichen Aspekten leider nur in den wenigsten Fällen sinnvoll.

Photovoltaikanlage Wärmepumpen Kombination

Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen bietet Ihnen dagegen nicht nur viele Gestaltungsmöglichkeiten bei der Erstellung der EnEV. Durch die bilanzielle Anrechnung des Solarstroms kann der anzurechnende Primärenergiefaktor deutlich abgesenkt werden.

Das bedeutet für Sie, die EnEV wird z. B. auch ohne kontrollierte Wohnraumbelüftung und zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen erreicht.

Zudem liegt der energetische Nutzen einer Photovoltaikanlage weit über dem einer Solarwärmeanlage. Für Sie bedeutet dies eine deutlich höhere Wirtschaftlichkeit bei ähnlichen Anschaffungskosten.

Günstige Investitionskosten, geringer Wartungsaufwand

Auch bei den Investitionskosten kann die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage punkten.

Und das, obwohl im Vergleich zu einem Gasbrennwertgerät die Investitionskosten für eine Wärmepumpe ca. doppelt so hoch sind.

Da eine Gasheizung nur noch mit kombinierter Solarthermieanlage und bei normalem EnEV-Standard auch nur mit kontrollierter Wohnraumbelüftung inkl. Wärmerückgewinnung genutzt werden kann, relativieren sich diese Kostenvorteile wieder.

Bei einer Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage kann nämlich auf sämtliche sonstigen Maßnahmen verzichtet werden. Sowohl bei der Gebäudehülle, wie auch bei der Gebäudetechnik werden keine zusätzlichen Investitionen benötigt.

Somit liegen die Systemkosten vergleichbar zu denen vermeintlich günstigeren Alternativen auf fossiler Basis.

Hinzu kommt, dass bei einer Wärmepumpe auf die Erstellung des Kamins verzichtet werden kann. Ebenso fallen keine jährlichen Kosten für den Schornsteinfeger an.

Die Kosten für den Gasanschluss, bzw. bei Öl oder Flüssiggas für Tankanlage und Platzbedarf, erübrigen sich ebenfalls.

Und auch bei den laufenden Kosten können Wärmepumpen durch einen geringeren Wartungsaufwand punkten.

Die Photovoltaikanlage kann ohne zusätzlichen Aufwand erstellt werden

Natürlich kommen in dieser Rechnung die Kosten für die Photovoltaikanlage zunächst noch hinzu. Diese müssen bei der Ermittlung der Investitionssumme entsprechend berücksichtigt werden.

Doch durch den hohen wirtschaftlichen Nutzen aus eingesparten Strombezug und zusätzlicher Einspeisevergütung können selbst bei einer kompletten Finanzierung der Anschaffungskosten vom 1. Tag an Überschüsse erwirtschaftet werden.

Anstelle eines zusätzlichen Aufwands erzielen Sie mit Ihrer neuen Photovoltaikanlage vom Start weg Erlöse!

Niedrige Betriebskosten

Gemessen am Energieeinsatz ist eine Wärmepumpe die effizienteste Möglichkeit Wärme zu erzeugen.

Aus einer eingesetzten kWh Strom können bis zu 5 kWh an Wärme bereitgestellt werden. Unschlagbar im Vergleich zu allen anderen Formen der Wärmeerzeugung.

Im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen verursachen Wärmepumpen somit oftmals nur 50 % der Betriebskosten. Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage verbessert das nochmals deutlich. Auch wenn die Erzeugungskurve einer Photovoltaikanlage gegenläufig von dem Bedarfsprofil einer Wärmepumpe läuft.

Das liegt daran, dass Ihr neues Zuhause über einen nur noch geringen Wärmebedarf verfügt. Somit können Wärmepumpen mit einer sehr geringen elektrischen Leistung eingesetzt werden.

Diese geringen Leistungen können von der Photovoltaikanlage auch in ertragsschwachen Zeiten noch häufig erreicht werden.

Das bestätigen auch Untersuchungen der Technischen Hochschule Berlin (HTW). Danach können schon in teilsanierten Gebäuden mit einem noch relativ hohen Wärmebedarf von 95 kWh/qm a über 30 % der für die Wärmepumpe benötigten Energie direkt aus einer Photovoltaikanlage gedeckt werden.

Mit einem Solarspeicher sind noch weitere Steigerungen möglich

Wird das System um einen Stromspeicher ergänzt, kann die Eigenversorgungsquote noch weiter gesteigert werden.

Zudem hilft der produzierte Solarstrom auch die Menge des benötigten Haushaltsstroms deutlich zu senken. Damit senken sich die jährlichen Energiekosten nochmals und Sie gewinnen zusätzlich weiter an Unabhängigkeit.

Das Elektroauto ist auch ein Speicher

Eine Möglichkeit den produzierten Solarstrom besonders wertvoll zu speichern ist im übrigen das Elektroauto.

Bei Verwendung von Photovoltaikstrom fallen die Verbrauchskosten je 100 km auf deutlich unter 2 €. Damit wird das Elektroauto nicht nur eine besonders umweltfreundliche Möglichkeit mobil zu sein, sondern auch eine besonders günstige.

Quelle: Rosenheimer Solarförderverein

Hohe Förderungen

Und letztlich profitieren Sie als Bauherr von hohen Förderungen. Diese setzen sich aus unterschiedlichen Programmen zusammen.

BAFA Förderung Wärmepumpe

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Anschaffung einer Wärmepumpe mit speziellen Zuschüssen . Diese betragen bis zu 4.500 € und werden im Anschluss an die Montage als Zuschuss ausgezahlt.

KFW Effizienzhaus-Förderung

Als Deutschlands größte Förderbank bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dem Programm 153 Energieeffizient Bauen die Möglichkeit zwischen einem zinsgünstigen Kredit oder einem Tilgungszuschuss zu wählen.

Je nach Energieeffizienz Ihres Gebäudes können bis zu 15.000 € an Zuschuss ausgezahlt werden. Durch die vorteilhafte EnEV Bewertung der Wärmepumpen-Photovoltaik-Kombination, können Sie ggf. auch ohne zusätzliche Maßnahmen für eine bessere Effizienzhaus-Klasse qualifizieren.

Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Über das EEG fördert die Bundesregierung die Steigerung der Menge an regenerativ produzierten Strom und bildet auch weiterhin die wesentliche Fördergrundlage für die Errichtung einer Photovoltaikanlage.

Wichtige Eckpunkte für Sie sind der garantierte Netzanschluss und der 20-jährige Zugang, sowie die über 20 Jahre fixe Einspeisevergütung.

Auch wenn diese nicht mehr den Hauptfaktor für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaikanlage darstellt, bedeutet es für Sie dennoch, dass anfallende Überschüsse gegen eine mehr als kostendeckendes Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden können.

KFW Speicherförderung (275)

In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage fördert die KfW im Programm 275 die Anschaffung eines Stromspeicher.

Für Speicher, die bis zum 31.12.2018 in Betrieb gehen, wird ein Tilgungszuschuss über 10 % ausgezahlt. Die Förderung läuft zum Jahresende 2018 aus.

Zudem besteht die Möglichkeit die Gesamtinvestition in einen Solarspeicher über einen zinsgünstigen Kredit zu finanzieren.

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